Nov26

Ohne Eins kein Preis

zeugnis.jpgSollen gute Schulnoten mit Geld belohnt werden? FRiSCH-Autorin Hannah Rammé, 17 Jahre alt, hat Zweifel am pädagogischen Wert.

Für manche Schülerinnen und Schüler ist es ein froher Anlass: Die Großeltern bekommen das erfreulich gut ausgefallene Zeugnis vorgelegt und dann wird abgesahnt. Für Einser gibt es den meisten Lohn, die ausreichende Note verdient kein Geldgeschenk. Was für die einen Erfolg bedeutet, ist für die anderen demotivierend und verursacht Selbstzweifel.

Wie sinnvoll ist dieses gut gemeinte System der Zeugnisbelohnung wirklich? Das Argument, dass der Fleiß, die Intelligenz und die Bemühungen individuell belohnt werden müssen, zählt nicht. Denn es gibt noch einige andere Aspekte, die eine Rolle bei den Noten spielen: das Verhältnis zum Lehrer, die Qualität seines Unterrichts, das eigene Wohlbefinden im Halbjahr, das Klassenklima.

Das Zeugnis mit den wenig aussagekräftigen und unpräzisen Notenwerten von Eins bis Sechs sagt nichts über die Intelligenz eines Menschen aus. Auch Lehrer tun sich schwer, mit einer Zahl die Leistung eines Schülers über ein halbes Jahr hinweg zu bewerten.
Hinzu kommt, dass in unserem Schulsystem nach bestimmten Stärken nicht gefragt wird. Der einseitig begabte Schüler ist manchmal chancenlos, wenn er zwar in Französisch ein Überflieger ist, jedoch in den naturwissenschaftlichen Fächern nichts auf die Reihe bekommt. Solch ein Schüler kann seine Stärken nur selten beweisen und kommt dementsprechend bei der „gerechten Geldverteilung“ für die Zeugnisnoten durch Oma und Opa zu kurz. Nicht nur das! Es kommt möglicherweise zu einem Konkurrenzdenken unter den Geschwistern. Trauer oder Minderwertigkeitsgefühle bei den schlechter benoteten können die Folge sein.

Ein wirklich pädagogisch sinnvolles Umdenken wäre hier angebracht. Wenn es schon Geld als Belohnung gibt, dann doch für jeden eine einheitliche Anerkennung – für das tapfere Bestehen in der Schule.

Und welches Belohnungssystem für Schulnoten haben sich eure Eltern oder Großeltern ausgedacht? Ist es sinnvoll?


Thema: Ausgeteilt Bildung | Veröffentlicht am 26. November 2007 um 10:04
  1. Der kategorische Imperativ

    am 26. November 2007 um 10:45:

    Hallo an alle!

    Also, den pädagogischen Wert von diesem System anzweifeln und dann aber “eine einheitliche Anerkennung – für das tapfere Bestehen in der Schule” vorschlagen. Wie pädagogisch Sinnvoll ist denn Kindern Geld zu geben, weil sie die Schule durchstehen, als ob das eine quälende Institution sei. Das Notensystem das ich mitunter kenne läuft so:

    Für eine 1 (oder wahlweise 13-15 Punkte) gabs 3,50€
    Note 2 = 2 €
    3 = 1 €
    4 = – 0,50 €
    5 = – 1,50 €
    6 = – 3,50 €

    Jetzt frag ich mich, ob dein Argument so wirklich haltbar ist.
    “das Verhältnis zum Lehrer, die Qualität seines Unterrichts, das eigene Wohlbefinden im Halbjahr, das Klassenklima”, sind zwar alles legitime Argumente, aber diesen sind nun mal auch alle Schüler ausgesetzt, also auch die Geschwister. Und dass sie Noten bekommen müssen ist ja wohl selbstverständlich immerhin braucht der Arbeitgeber eine Grundlage um die Leistung des zukünftigen Arbeitnehmers zu beurteilen.
    Außerdem wird das doch später nicht anders sein. Im Beruf ibts auch ein Verhältnis zu Kollegen und Chef, die Qualität des Jobs, das eigene Wohlbefinden und das Arbeitsklima. Da wird man auch bezahlt, und wenn man gut ist, dann hat man auch Aufstiegschancen. Gleiches gilt für Schüler, keiner kann mir erzählen, dass man als Schüler nicht besser werden kann. Und wenn man halt neidisch auf den Bruder ist, weil der mehr gekriegt hat, dann sollte man nicht das System anzweifeln, weil man benachteiligt wurde, wegen dem und dem Lehrer, sondern sich mehr anstrengen um nächstes Jahr auch mehr zu kriegen. Das System ist also genauso fair wie der Rest des Lebens. Die Pädagogik dahinter finde ich völlig in Ordnung. Die Fairness des Lebens auch. Passt doch ganz gut ;)

    meint der

    kI

  2. Sonnenblume

    am 26. November 2007 um 22:15:

    Hallo Hanna, hallo an alle,
    ich kann nur sagen, dass ich deine Meinung voll und ganz unterstütze.
    Geld für Noten finde ich nicht angebracht. Für mich ist es einfach eine Selbstverständlichkeit, dass ich das leiste, was ich schaffen kann. Dafür brauche ich keine Bezahlung. Vielmehr freue ich mich, wenn die Leistung einfach so Anerkennung findet. Auch ein gutes Lob freut einen sehr – oder das Angebot, gemeinsam mit einem zu Lernen, etwas nochmal durchzuarbeiten.
    Zudem möchte ich noch ergänzen, dass wir biologisch betrachtet auch einfach nicht alle nur Einser schreiben können. Uns wird ein gewisse Intelligenz vererbt, in einem bestimmten Spektrum können wir durch Förderung und durch Umwelteinflüsse etc. diese erweitern (oder eben verringern). Wenn man eben nicht nur “Gene für Einser” bekommen hat, tja dann kann man auch nicht nur Einser schreiben. Aber muss man denn immer die besten Notwen haben? Es gibt anderes, was wichtiger ist, einen glücklicher macht. Viel wichtiger als ein absolutes Spitzenzeugnis ist das, dass man selber etwas für sich findet, was einen Spaß macht, wo man gut ist.

    (@Hannah, hoffe, dein Opa lernt etwas aus deinem Artikel:)).

  3. hannah

    am 27. November 2007 um 21:15:

    danke für deinen kommentar, sonnenblume. ich finde sehr gut, was du geschrieben hast.
    gar nicht überzeugend finde ich die argumente von dir, kategorischer imperativ: so etwas kann nur ein mensch schreiben, der eine erfolgreiche schullaufbahn durchlebt (hat). es gibt eine menge ungerechter und nicht-pädagogischer lehrer, bei denen auch bemühungen und anstrengungen abprallen, die einfach ungerecht sind, kinder hassen etc. durchaus kann es vorkommen, dass du nicht nur einen lehrer dieser erwischst, während andere eventuell lehrer abbekommt, die fähig sind, deine stärken zu erkennen. große ungerechtigkeit, schicksal, kann man nicht ändern, überträt sich auf die noten.
    die privaten probleme tragen auch manchmal dazu bei, dass man in der schule nicht mitkommt.
    jetzt habe ich keine lust mehr zu kommentieren. für mich, kategorischer imperativ, bist du von nun an schulischer überflieger.

  4. Der kategorische Imperativ

    am 27. November 2007 um 22:48:

    Also das nenne ich mal eine Abstempelung höchster Art. Schade, dass du nicht weiter kommentieren möchtest, wäre es doch interessant weiter zu diskutieren. Zum schulischen Überflieger: Ich war ganz gut in der Schule, aber kein Überflieger. Und zu den Lehrern: Also ich hatte wirklich grausame Lehrer, dass muss man sagen. Ein Beispiel: In der 9ten Klasse hatte ich einen wunderbaren Sozialkundeleherer, damals hieß das Fach ja noch nicht PoWI, bei dem hatte ich eine 3, sowohl mündlich als auch schriftlich. Im Zeugnis war eine 5. Eine 5! Das war meine erste und einzige 5 und die war so ungerechtfertigt! Nicht nur das, man könnte meinen der Lehrer hatte sich vertan oder mochte mich nicht. Aber das selbe Phänomen war bei 11 anderen Schülern aufgetreten! Natürlich haben sich alle beschwert, der Mann ging aber in Ruhestand, er wollte sich wohl nochmal an der Schülerschaft rächen, da könne man nichts machen, die Note zähle einfach nicht. Hahahah… das soll man dann jemandem erklären, bei dem man sich für ein Praktikum bewirbt… Und das war nicht der einzige dieser art. Und was persönliche Probleme angeht, da tust du mir mit deiner abfertigung wirklich unrecht. Das man während seiner nicht gerade kurzen Schulkarriere persönliche gravierende, ja sogar einschneidende Probleme bekommt ist nicht gerade unwahrscheinlich oder eine seltenheit. Dazu gehören wohl die klassischen Dinge wie Scheidung, Existenzängste (egal ob finanzielle oder mentale) wie auch Krankheiten, Verluste usw. Und ich hab vllt auch etwas durchmachen müssen. Ich nehme an du, dass du auch sowas hattest entnahm ich deinem Kommentar, und ich dabei aber nicht die einzigen sind. Aber wieder: Wirst du dich dann bei deinem zukünftigen Arbeitgeber beschweren, dass er dich gefälligst einzustellen hat, weil du wettbewerbsnachteile hattest, wegen persönlicher probleme während deiner Schulkarriere?
    Vergiss nicht, dass Lehrer auch nur Menschen sind. Kein Lehrer kann zu 100% die Leistung eines jeden Schülers korrekt in Noten ausgedrückt wieder geben. Alles wird in Verhältnisse gesetzt, mit Erfahrungen und subjektiven Empfinden bearbeitet. Natürlich ist die bewertungsgrundlage bei mir und bei meinem Bruder eine andere gewesen. Aber dann zweifel doch gleich die Noten an! Was ich tun musste um eine 2 zu bekommen reicht bei meinem Bruder für eine schlechte 3! Das Niveau ist in seiner Klasse auf ganzer breite gesunken, so ist das aber nunmal.
    Also warum fandest du jetzt meine Argumente nicht überzeugend? Weil ich vorbelasteter weise ein schulischer überflieger bin? Ich meine, dass du die argumente von sonnenblume, die ja mit dir übereinstimmt, völlig annimmmst, und aber nicht mit mir diskutieren möchtest, darauf hinweist, dass du vorschnelle schlüsse ziehst und selber vorbelastet auf das thema eingehst.

  5. hannah

    am 28. November 2007 um 22:24:

    mmh…vorbelastet: ja. ich bin so sehr überzeugt von meiner einstellung und finde, ich habe meine ansicht recht gut rüber gebracht durch den zeitungsartikel, sodass du mich einfach nicht überzeugen kannst mit deinen argumenten…
    wie du eventuell meinem artikel entnehmen kannst, habe ich das notensystem von 1 bis 6 gleich angezweifelt.
    schon die große ungerechtigkeit, dass naturwissenschaftliche fächer stärker im vordergrund stehen, ist unbestreitbar. da kannst du jetzt nicht mit deinem argument kommen: in der berufswelt…
    wer braucht schon chemie, wenn er später einmal etwas arbeiten möchte, was in eine ganz andere richtung geht. warum, bitte schön, MUSS man chemie, biologie und physik in der elf belegen, muss sich aber zwischen kunst und musik entscheiden? die naturwissenschaftlich begabten unter uns sind im vorteil…andere qualtitäten kommen manchmal kaum oder gar nicht zum vorschein, werden somit vielleicht gar nicht entdeckt.
    also das ist ein so mächtiges argument, dass mir persönlich bewesit, dass dieses sinnlose system der notengebung nicht fördernd und nicht bekräftigend ist.

  6. Der kategorische Imperativ

    am 29. November 2007 um 08:43:

    Hallo!

    Ja aber was hat denn das System der Notengebung mit der Fächerbelegung zu tun? Pledierst du jetzt für Waldorf? Aber wenn du schon die Noten anprangerst: Für dein abi zähle nicht alle Noten! Wenn du sprachlich begabter bist, kannst du zwei sprachen einbringen und nur eine naturwissenschaft. Aber ich bin für eine vielfalt an schulfächern, denn wie sonst soll man überhaupt das interesse an einem fach finden, dass man nur kurz oder garnicht erst belegt hat. Die note spielt dabei dann außer in den kernfächern weniger eine rolle, weil mans eben nicht einbringen muss, bzw sich aussucht, welches der fächer aus der sparte nat.wissenschaften/sprachen eingebracht werden. Es ist zwar schade, dass man sich für entweder kunst oder musik entscheidet, aber dabei haben einfach auhc studien ergeben, dass sich die geister meist trennen, so dass fast eder schüler entweder musik und kein kunst mag oder andersherum. Ich kann das nur von mir und meinem freundeskreis bestätigen. Also worin liegt nun der Vorteil von Naturwissenschaftlich begabten? Sprachlich begabte können genauso ihre chancen nutzen. Übrigens: Ich hatte chemie mein leben lang gehasst, ich habs sofort abgewählt und kurz daraúf physik dann ebenfalls. Ich hab mich nur auf bio konzentriert und hatte englisch und französisch eingebracht. Also eine durchgehende Nat.wissenschaft plus eine durchgehende fremdsprache plus 2 halbjahre aus einer fremdsprache reichen auch völlig aus! Ich hab zwar franz länger behalten, aber ich weiß dass das geht. Der einzige nachteil von nat.wissenschaftlich begabten ist also wohl, dass sie beim Zeugnisgeld etwas mehr absahnen. Also wenn das das einzige Problem ist…

    meint der
    kI

  7. hannah

    am 29. November 2007 um 10:20:

    man muss sich in mathematik im abitur prüfen lassen.
    so kann es durchaus sein, dass du es trotz toller noten in sprachen nicht ausreichende punkte in mathe erreichst.
    ich kenne einige menschen in meinem umfeld, die musikalisch sehr begabt sind, in kunst aber auch sehr gut sind.
    fächer wie italienisch, spanisch, philosphie
    werden auf meiner schule überhaupt nicht angeboten für meinen jahrgang, geprüft werden kann ich schon gar nicht in diesen fächern, die mich WIRKLICH interessieren würden.
    ich verbringe unzählige stunden in der schule damit, in chemie, biologie und physik zeit zu verbringen für gebiete, die mir nicht liegen und in denen ich mich ständig bemühen muss, mitzukommen, halbwegs interesse und motivation aufzubauen,…
    warum muss man überhaupt eine naturwissenschaft behalten?
    warum muss man in jahrgansstufe 11 chemie, physik, biologie alles belegen? warum kann man nicht ab der 10, in der man meist schon gemerkt hat, was einen wirklich interssiert und wo die stärken liegen, entweder einen sprachlichen oder einen naturwissenschaftlichen weg anstreben?

  8. Diana

    am 29. November 2007 um 10:26:

    Abgesehen von den Noten haben Lehrer Schülern gegenüber eine unwahrscheinlich große Verantwortung. Sie müssen fordern und födern! Sie tragen zudem einen sehr starken Teil zur Persönlichkeitsentwicklung bei.
    Meiner Meinung nach sollten Lehrer daher viel öfter zu Fortbildungslehrgängen/Seminaren u.ä. verplfichtet werden, in dem sie mehr soziale Kompetenzen und Didaktik/Durchsetzungs- und Kommunikationsstärke beigebracht bekommen.
    Denn das Zwischenmenschliche und die emotionale Kompetenz ist bei Lehrern die erste Voraussetzung, um den Respekt, bzw. Anerkennung, der Schüler zu bekommen. Nur mit dem gegenseitigen Respekt kann es auch mit dem Unterricht, der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung funktionieren.
    Vergessen darf man aber nicht, dass es niemals und nirgends die absolute Gerechtigkeit gibt. Aber man soll so gut es geht nach ihr streben.
    Daher betrachte ich das Punktesystem, mit dem ab den 11. Klassen an Gymnasien bewertet wird, als das gerechteste Notensystem.
    Denn eine NOte von 00 bis 15 lässt westenlich breiteren Raum zur Bewertung und ist somit einfacher für Lehrer und gerechter für Schüler. Das Notensystem von 1 bis 6 sollte eliminiert werden und das Punktesystem für alle Jahrgangsstufen und Schulstufen eingerichtet werden.
    Ich könnte noch unendlich viele Verbesserungsvorschläge
    was das Schulsystem angeht bringen…
    lg
    Diana (20J.)

  9. Der kategorische Imperativ

    am 29. November 2007 um 13:16:

    Dann erklär mir aber bitte mal, wie du dich an der uni für fächer bewerben möchtest, wenn du kein mathe hast? In fast jedem fach, egal wie viel es mit mathe zu tun hat, musst du deine mathe noten angeben. Denn die noten in mathe sagen noch mehr über dich aus, als nur wie gut du rechnen kannst. Wenn du ein fach studierst für das mathe nicht gebraucht wird, dann sagt das ja schonmal was über dein orientierung aus. Wenn du aber in mathe gute noten hattest, dann zeigt das, dass du auch in anderen dingen als deinem spezielfach gut bist. Menschen müssen sich eben in viele verschiedenen Dingen auszeichnen können um gut zu sein.

    @Diana:

    Was versprichst du dir von dem Ounktesystem statt den Noten?

    lg

    dkI

  10. Rebekka

    am 29. November 2007 um 15:33:

    Lieber kategorischer Imperativ,
    du vergleichst also die Schule mit dem Arbeitsplatz? Gut da kann ich dir insofern zustimmen, dass ungerechte Lehrer vielleicht wirklich eine bessere Vorbereitung auf die Berufswelt sind als die netten, aber was hat das mit dem Notensystem zu tun? Bekommst du von deinem Chef ne 6 weil du eine Aufgabe nicht zu seiner Zufriedenheit gelöst hast oder ne 1 weil du ihm in den A**** gekrochen bist? Es gibt einfach schon in der Schule Leistungen und Stärken die weder in eine Skala von 1-6 noch von 0-15 eingeteilt werden können und vermutlich ist das System der Waldorfschulen tatsächlich am besten, es müssen ja nicht gleich alle lernen ihren Namen zu tanzen! Ausserdem, wenn schon Noten warum muss dann immer früher damit angefangen werden? Was bringt einem 8-jährigen Kind ein Blatt Papier, wo ein paar Zahlen draufstehen, für die sich spätestens nach den Sommerferien niemand mehr interessiert? Viel besser ist doch eine persönliche Bewertung des Lehrers, die es motiviert und vielleicht konstruktive Verbesserungsvorschläge gibt. Ich das bringt erstens mehr und zweitens wird man noch früh genug auf den Berufsalltag vorbereitet und muss nicht schon bei Kindern damit anfangen, die soll man lieber noch ein bisschen Kind sein lassen.
    Wo ich dann auch beim egentlichen Thema des Artikels bin. Wenn ich es richtig verstanden habe geht es doch vorallem um die “Bezahlung” für Noten nach einem ungerechten System! Ist es für das 8-jährige Kind nicht viel besser 5 Euro in die Hand zu bekommen, weil es sich angestrengt hat und den Spass am lernen behalten soll (was durch das Notensystem und den dauernden Konkurenzdruck in Frage gestellt wird) als wenn es Opa seine erlernten Rechenkenntnisse präsentiert indem es ausrechnen darf, wieviel es sich den jetzt verdient hat?
    Als letzte Anregung zum Nachdenken vielleicht noch: Wie ist diese “Gerechtigkeit” zu verstehen: Das ältere Kind, immer schön fleissig, hat am Ende gute Noten im Zeugniss und bekommt hohe Geldbeträge für jede Note, hat aber in der Oberstufe nur noch relativ wenig Fächer, das kleiner Geschwisterchen hat eher durchschnittliche Noten, aber noch viele Fächer, weil keine Möglichkeit was abzuwählen. Am Ende bekommt das weniger “fleissige” und “erfolgreichere” Kind mehr Geld! Was ist das denn für eine Gerechtigkeit? Soll ich etwa in der Oberstufe die Fächer behalten, die mir nicht gefallen und unnötig viel lernen, nur damit am Ende Opas oder Omas Rechnung “gerecht” ist??

  11. Rebekka

    am 29. November 2007 um 15:35:

    Ach ja und über welche Fähigkeiten, die ich für ein Französischstudium brauche sagt denn meine Mathe Note etwas aus???

  12. Paul

    am 29. November 2007 um 17:39:

    Ich sehe das so kritisch wie Hannah und Rebekka.

    Nicht vergessen sollte man, dass es auch die einseitig Begabten in den Naturwissenschaften gibt. Das Schulsystem macht es ihnen allerdings leichter, weil sie die Fächer, die ihnen nicht so liegen, besser abwählen können (außer Deutsch).

    Scheinbar schätzt die Gesellschaft die Mathe/Naturwissenschaft-Überflieger mehr. Kunst, Musik gelten dagegen als brotlose Künste.

    Generell finde ich Geldgeschenke für gute Noten nicht besonders fantasievoll. “Tapferes Bestehen” ist schön formuliert und ein Wert für sich.

    tapfer bleiben
    Paul

  13. Paul

    am 29. November 2007 um 17:44:

    Apropros Noten: Hatte mal eine verpeilte Geschichtslehrerin.
    Ein Halbjahr lang haben wir so getan, als ob ein Schüler, den sie aus unserer Klasse kannte, der aber bereits zu einer anderen Schule gewechselt war, immernoch in der Klasse sei.

    Am Schuljahresende bekam er, der längst auf einer anderen Schule sein Glück probierte, dann von dieser Lehrerin tatsächlich eine Note. Ratet mal was? Eine Drei natürlich. Spaßeshalber haben wird dann noch Notendiskussionen mit der Lehrerin angefangen. “Ich habe mich aber viel mehr gemeldet als der” (nicht mehr vorhandene Schüler) “Warum krieg ich nicht auch eine Drei?

    Das irgendwas nicht stimmt, ist der Lehrerin erst bei der Zeugniskonferenz aufgefallen, wo nur sie allein diesem Schüler eine Note geben wollte – aua

  14. Schäfi

    am 30. November 2007 um 12:58:

    Ich habe das Gefühl, Hannah und ihr anderen macht es euch selbst ein bisschen zu leicht, indem ihr vieles auf andere abschiebt – die schlechten Lehrer, die angeblich fehlenden “Einser-Gene” etc. Kennt ihr den Spruch “Jeder ist selbst seines Glückes Schmied”? Wenn ihr so schlechte Lehrer habt, dann habt ja wohl nicht nur ihr den Eindruck dass das so ist, und könntet gemeinsam mit anderen aus eurer Klasse etwas dagegen tun, mit Unterstützung des Klassenlehrers oder der Eltern etc.

    Ich stimme euch zu, dass in der Schule der Akzent eher auf die Naturwissenschaften gesetzt wird als auf die “schönen Künste wie Musik, Kunst oder auch auf Sprachen. Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass es so ein krasses Gefälle gibt wie von euch empfunden. Wie dkI schon sagte, man kann alle Naturwissenschaften abwählen bis auf eine, und na schön, man muss sich zwischen Kunst und Musik entscheiden. Aber ihr könnt immernoch euren Schwerpunkt auf diese Fächer legen, wenn ihr euch z.B. im Abi darin prüfen lasst, dann werden diese Kunst-Halbjahre und damit die Noten stärker gewichtet als z.B. Bio.

    Den von Schüler oft ausgesprochenen Vorwurf, man müsse so viele unnütze Fächer bis zum Abitur mitschleppen und sich teilw. auch darin prüfen lassen, kann ich ehrlich gesagt langsam nicht mehr hören. Ich finde, das Abitur sollte einen nicht nur zum Studium an einer Hochschule zulassen, sondern auch ein allseits gebildeten Menschen nach der 13 entlassen (oder das sollte zumindest das Zeil sein) Und stell Dir mal vor, du könntest alle NWs und Mathe abwählen, dann würde Dir so ein großer Teil an Bildung fehlen. Ich z.B. bin immernoch dankbar für meinen Bio-Unterricht, in dem wir auch über Stammzellforschung geredet haben und verfolge es auch jetzt noch interessiert weiter in der Zeitung. Ohne den Unterricht hätte ich mich mit diesem hochinteressanten Thema nie befasst.

    Außerdem sollte ihr nicht vergessen, dass viele Schüler zu Beginn der Oberstufe noch keine Ahnung haben, ob oder was sie studieren sollen oder welche Ausbildung gut zu ihnen passt. Darum ist es umso wichtiger, dass man sich nicht schon zu früh selbst seine Wege verbaut, indem man z.B. die NWs und Mathe abwählt und dann in der 13. merkt, dass man gerne Psychologie studieren würde, aber keine Chance auf eine Zulassung hat, weil man den Statistik-Teil nicht versteht. Wenn Ihr jetzt schon so genau wisst, dass ihr eine der – sehr rar gesähten – Berufe ergreifen wollt, (siehe Beispiel Französisch-Studium) die nichts mit NW oder Mathe zu tun haben, dann umso besser für Euch, aber dann kann Euch Eure Mathenote auch egal sein, denn auf die legt Euer zukünftiger Arbeitgeber dann auch nicht viel Wert. Oder vielleicht doch, denn auch im wahren leben kann man nicht nur das machen was man gerne möchte, sondern muss sich “durchbeißen” durch manche Themen. Und das ist eine Qualität, die jeder Arbeitgeber schätzt, nämlich annähernd konstante Leistung auch bei Sachen die einem nicht 100% liegen. Das Leben ist nunmal kein Ponyhof.

    Meckert nicht so viel an dem System rum, sondern versucht das Beste für Euch draus zu machen! Ich zum Beispiel wusste genau, dass ich Religion nicht ins Abi einbringen kann und will, also hab ich mein Engagement aufs mindeste reduziert und hatte am Ende 6 Punkte in meinem Zeugnis stehen – wen hat’s interessiert bei einem Abischnitt von 1, 3? Niemanden!

  15. hannah

    am 30. November 2007 um 17:24:

    oh, ein abschnitt von 1,3, hervorragend

  16. hannah

    am 30. November 2007 um 17:28:

    rebekka: ich finde, du hast einen unglaublich überzeugenden und argumentativen text geschriebn. finde ich großartig.
    ich finde, genau wie du, dass vor allem grundschulkinder davon provitieren, eine persönliche, individuelle, intensive schriftliche bewertung am ende des jahres zu erhalten und sollte wieder eingeführt werden. das sollte auch für schüler der weiterführenden schulen eingeführt werden. zu dir, paul: du hast eine unglaublich amüsante ausdrucksweise. finde dch toll!:-)

  17. Anni

    am 30. November 2007 um 17:43:

    Wie kann man so krass die guten leute ignorieren? Ihr solltet mal eure Reporter nicht so eindimensional sein lassen. Ein bischen auffällig, dass man nur die lobt, die sagen was man selber gesagt hat! Ich finde das, was SCHÄFI geschrieben hatte sehr gut!

  18. Schäfi

    am 30. November 2007 um 23:13:

    Hannah, kann ich jetzt daraus schließen, dass Du Dich eines Kommentars enthälst, nur weil ich auch zu den so genannten “Überfliegern” zähle? Das fände ich sehr schade. Ich kann mich da nur Anni anschließen, es bringt nichts, die Leute, die der eigenen Meinung sind, überschwänglich zu loben und den Rest zu ignorieren…

    Übrigens : in der Mittelstufe war ich auch eine Dreier- und Vierer-Kandidatin und hab mich erst in der Oberstufe notenmäßig gefangen.

  19. Schäfi

    am 30. November 2007 um 23:17:

    Um nochmal zum eigentlichen Thema zurück zu kehren: Ich hab selbst übrigens nie Geld für Zeugnisse bekommen, weil meine Eltern der Meinung sind, dass man fürs Leben und für sich selbst und seine Zukunft lernt.

  20. Rebekka

    am 01. Dezember 2007 um 14:16:

    Äh, hab ich da irgendwas nicht mitbekommen? Das hier ist doch ein Diskussionsforum, oder? Vertritt man nicht in einer Diskussion seine eigene Meinung und sagt nicht zu allen ja und Amen nur weil es gut formuliert ist? Und wenn man einen Meinungsartikel in einer Yeitung veröffentlicht, wird da doch auch wie der Name schon sagt eine eigene Meinung ausgedrückt, also warum darf der Autor/ die Autorin nicht Leuten zustimmen, die ihre eigene Meinung vertreten? Und wenn ich das richtig verstanden habe diskutieren hier ja noch mehr Leute aus der Frisch-Redaktion, die durchaus auch andere Meinungen vertreten!

    Aber zum Thema: Grade du Schäfi müsstest doch dem Inhalt des Artikels zustimmen, wenn du schon von deinen Eltern gelernt hast, dass es nicht sinnvoll ist für seine Noten Geld zu bekommen!

  21. hannah

    am 01. Dezember 2007 um 16:38:

    genau, das sehe ich absolut genauso.
    was nicht bis zu mir vorgedrungen ist: teilst du, schäfi, die meinung deiner eltern nun, dass geld für das zeugnis nicht angebracht ist oder hast du eine andere ansicht?

  22. Schäfi

    am 01. Dezember 2007 um 22:52:

    Auf Eure Frage: Ich finde, Geld für Zeugnisnoten zu vergeben pädagogisch keine schlechte Idee, besonders bei kleineren Kindern. Denn diese verstehen oft noch nicht, dass es sich für sie und ihre Zukunft lohnt, zu lernen – da die reale Belohnung gutes Abi, gute Berufschance etc. viel zu weit weg sind. Daher finde ich es sinnvoll, für sie so eine direkte, greifbare Belohnung zu schaffen, um sie zu motivieren.

  23. hannah

    am 02. Dezember 2007 um 14:41:

    und diese belohnung muss durch geld erbracht werden? ich finde, geld sollte nicht das ein, worüber sich kinder im grundschulalter freuen. in diesem alter sollte man sich noch über andere dinge gedanken machen und wert auf anderes legen. die menschheit denkt viel zu sehr an geld, belohnung durch geld ist leider sehr verbreitet. geld ist nicht das leben!
    es gibt dinge, die kinder viel mehr freude bereiten…

  24. Schäfi

    am 02. Dezember 2007 um 15:54:

    Klar, eine Belohnung muss nicht unbedingt aus Geld bestehen. Aber damit kann man gut den Wert der Noten belohnen, also mehr für eine 1 als eine 3 usw. Natürlich kannst du das auch in Bonbons oder irgendwas ausdrücken. Aber von dem Geld könnten sich die Kinder dann halt selbst kaufen, was sie möchten. Es ist natürlich auch klar, dass neben einer monetären Belohnung auch ein großes Lob von Eltern, Großeltern etc. und andere Aufmerksamkeiten für ein gutes Zeugnis kommt. Man knallt ja dem Kind nicht einfach seine 20 Euro hin und verschwindet dann.

    Außerdem geht es ja vor allem um die Symbolik – das Kind hat sich angestrengt und soll vermittelt bekommen, dass es sich lohnt, sich zu bemühen! Diesen Prozess unterstützt nunmal die Belohnung mit Geld am Besten, meiner Meinung nach. Meine Kinder jedenfalls werden für ihre Zeugnisse Geldbelohnungen kriegen!

  25. Rebekka

    am 03. Dezember 2007 um 14:45:

    Aber ein Kind kann sich doch auch anstrengen und am Ende trotzdem eine schlechte Note bekommen.
    Mit dieser Art von Belohnung wird dem Kind doch vermittelt, das es im Leben nur um gute Noten (Fleiss) und Geld geht und ich glaube, dass ist keine gute Einstellung, die man dem Kind mit auf den Weg gibt.

  26. Rebekka

    am 03. Dezember 2007 um 14:49:

    übrigens, meine Eltern gehen immer mit uns gut essen am Tag der Zeugnissausgabe, ich finde, das ist auch eine gute Belohnung! Die Kinder merken, dass sie an dem Tag die Hauptperson sind und es ist eine sinnvollere Belohnung als Geld!

  27. Schäfi

    am 03. Dezember 2007 um 14:59:

    Wenn es denn wirklich so ist, dass man sich anstrengt und eine schlechte Note kassiert, so ist das bestimmt nicht der Regelfall. Dann steckt immer was anderes dahinter – Krankheit, falsche Lernmethode etc. Aber dann muss man sowieso anders drauf reagieren. In normalen Fällen ist aber die Zeugnisgeld-Vorgehensweise angebracht, finde ich.

  28. hannah

    am 04. Dezember 2007 um 21:05:

    manchmal fehlen jedoch die rahmenbedingungen für gutes lernen. kinder, die eltern auf hohem bildungsstandard haben, können unterstützt werden. die eltern können ihren kindern bei hausafgaben, hausabeiten, referaten, klausurenetc. unter die armegreifen,während kinder mit beispielsweise eltern ohne deutschkenntnisse auf sich allein gestellt sind.

    ich stimme rebekka zu, dass das essen gehen durchaus ein schönes ritual ist. eltern, die nach der zeugnisausgabe mit ihren kindern zum beispiel ins lieblingsrestaurant der kinder gehen, bringen den kindern sicherlich die richtige einstellung bei. nicht nur in bezug auf geld, sondern auf das ganze dasein eines einzelnen…
    tolle idee mit dem essen gehen, habe auch die erfahrung machen können…;-)

  29. Alte Schachtel

    am 05. Dezember 2007 um 03:43:

    Schäfi, deine Kinder tun mir jetzt schon leid.
    Wenn die keine guten Leistungen in der Schule bringen, müssen sie also krank sein oder ‘falsch’ lernen.
    Also werden sie dann zu verschiedenen Ärzten geschleppt und in diverse Kurse geschickt. Und haben noch weniger Zeit um Kind zu sein.
    Ist dir vielleicht schon mal der Gedanke gekommen, dass es ganz einfach unterschiedliche geistige Voraussezungen gibt? Und das Umfeld spielt auch eine garnicht so kleine Rolle.

    Da gebe ich Rebekka vollkommen recht: Es hat eher eine Belohnung verdient, wenn sich ein mittelmäßiger Schüler (Wohlgemerkt: nicht fauler) von meinetwegen einer 4 durch Anstrengung auf eine 2, oder auch nur 3 hocharbeitet, als die Bezahlung von guten Noten an Kinder, die eh gut in der Schule sind. Außerdem besteht bei so kleinen Kindern die Gefahr, dass sie verinnerlichen: wenn ich was tue oder mich für was anstrenge MUSS es eine Bezahlung dafür geben.

    Und, Schäfi, schlechte Lehrer loszuwerden ist garnicht so einfach. Die Damen und Herren sind nämlich Beamte. Da muß schon etwas sehr gravierendes vorfallen. NUR ungerechte Benotung langt da nicht.

    Um deutlich zu machen, wie sehr die familiären Hintergründe und das Umfeld, sowie die lehrermeinung Einfluß auf Erfolg oder Mißerfolg in der Schule haben, möchte ich euch von einer Studie erzählen, die mal durchgeführt wurde, als ihr wahrscheinlich noch in den Windeln lagt. Aber es unterrichten immer noch Menschen und ich bin ziemlich sicher, dass das Ergebnis heute nicht anders aussähe.

    Man hat verschiedenen Lehrern einen Aufsatz vorgelegt. Immer denselben. Nur die Vita des Schülers war jedesmal eine andere. Mal war es der Sohn eines OStR, mal die Tochter eines Arztes, beim nächsten Lehrer war es der Sohn eines Facharbeiters, dann gab es noch (fiktive) Söhne und Töchter von Ärzten, Putzfrauen, Hilfsarbeitern, alleinerziehenden Sekretärinnen, Beamte. Jedenfalls ging es durch die ganze Berufsskala.

    Der Aufsatz wurde von ALLEN Lehrern bei den Akademikerkindern und denen aus der gehobenen Mittelschicht besser bewertet als bei den Kindern aus einfachen Verhältnissen. Die Unterschiede machten bis zu zwei Noten aus. Wobei es noch feine Unterscheidungen bei Mädchen und Jungen gab.
    Für DENSELBEN Aufsatz z. B. eine 2 und eine 4, je nachdem, aus welchem Umfeld das Kind kommt? Hallo?

    Das hatte jetzt nicht direkt was mit dem eigentlichen Thema zu tun, – na, gut, es könnte die Fragwürdigkeit der Geldbelohnung für gute Noten beweisen – aber es bringt vielleicht doch den einen oder anderen zum Nachdenken über die Objektivität der Lehrer oder wie weit Herkunft und Umfeld neben Intelligenz und Fleiß über Erfolg oder Mißerfolg in der Schule entscheiden.

  30. Alte Schachtel

    am 05. Dezember 2007 um 06:35:

    Ergänzung:
    Kein Lehrer entscheidet natürlich bewußt: Ach, das ist doch der Sohn der Aldi-Verkäuferin, da reicht ‘ne 4. Aber jeder Lehrer hat die Personalien seiner Schüler im Kopf. Und das Unterbewußtsein kann man nicht abschalten und fließt in unsere Handlungen ein. Ob wir wollen oder nicht.

  31. Schäfi

    am 05. Dezember 2007 um 19:04:

    Alte Schachtel, das mit den Ärzten und Kursen hast du jetzt gesagt, nicht ich. Schade, dass da so kurzgeschlossene Schlussfolgerungen kommen.

    Wenn du richtig gelesen hättest, hättest du bemerkt, dass ich durchaus ausgeschlossen habe, dass man immer gute Noten kassiert, wenn man sich nur genug anstrengt. Ich habe ja bereits eine Krankheit oder eine falsche Lernmethode als Beispiel angeführt. Unterschiedliche geistige Voraussetzungen zählen genauso dazu. Aber unter anderem dafür gibt es das mehrgliedrige Schulsystem, auch wenn das genauso seine Fehler hat.

    “Es hat eher eine Belohnung verdient, wenn sich ein mittelmäßiger Schüler (Wohlgemerkt: nicht fauler) von meinetwegen einer 4 durch Anstrengung auf eine 2, oder auch nur 3 hocharbeitet, als die Bezahlung von guten Noten an Kinder, die eh gut in der Schule sind”
    –> Reden wir hier nicht über Eltern, die ihre Kinder mit Geld oder anderem (Essen gehen etc.) belohnen? Es gibt doch keine allgemeingültige Instanz, die am Ende des Jahres ohne Ansehen der Person Zeugnisgeld verteilt oder hab ich da was nicht mitbekommen? Daher kann und muss man natürlich als Elternteil pädagogisch werten.

    “Außerdem besteht bei so kleinen Kindern die Gefahr, dass sie verinnerlichen: wenn ich was tue oder mich für was anstrenge MUSS es eine Bezahlung dafür geben.”
    –> Ja, wenn man ihnen auch sonst ständig irgendwas kauft wenn sie nur Danke oder Bitte sagen, wird das wohl so sein. Aber einmal im Jahr zum Zeugnis… Ich bitte Dich…

  32. Der kategorische Imperativ

    am 07. Dezember 2007 um 20:47:

    So, nach einiger Distanz zu diesem Blog will ich mich auch noch einmal zu Wort melden, und meine Aussagen auch etwas relativieren:

    Selbstverständlich halte ich an meiner Einstellung zum Zeugnisgeld fest. Und ich kann sehr gut nachvollziehen, was Schäfi meint. Aber es muss nicht unbedingt Zeugnisgeld sein. z.B. die Idee mit dem Essen gehen. Letztendlich gings mir nur darum, dass es irgendeine Form von Belohnung geben sollte. Aber das würde nichts daran ändern, was Hannah eingangs kritisiert hat: sie war ja absolut dagegen, weil dann die schlechteren Schüler benachteiligt sind (z.b. geschwister dann, und die eifersüchtig werden). Egal wie man sie belohnt, ob Zeugnisgeld, Essen gehen oder das Model, das die Alte Schachtel vorgeschlagen hat, das finde ich sogar recht gut, nämlich bei Besserwerden Schüler zu belohnen, dann schafft man immer eine Rivalität. Und da war doch das Problem: Ich bin der Meinung, dass die “Rivalität” keine negative, sondern eine anspornende ist. Und wenn ichs richtig verstanden habe, ist auch Schäfi dieser Meinung.

    meint der
    kI

  33. hannah

    am 28. Dezember 2007 um 21:51:

    ich bin für gleichberechtigung und gerechtigkeit: ein schönes essen in einem restaurant.

  34. Gute Schulnoten – erfolgreicher Studiumabschluss

    am 03. Januar 2009 um 17:30:

    [...] Ich habe gerade in einem Schülerblog einen interessanten Artikel gelesen. Dort geht es darum, ob gute Schulnoten in Form von Geld [...]

  35. Pixels store

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